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Besuch des Grenzgangs der Polizei in Selm

14.08.2026
Grenzgang in Selm

Besuch des Grenzgangs der Polizei in Selm

Am 31. März 2026 besuchte die Beauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen für die Bekämpfung des Antisemitismus, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur, das Zentrum für ethische Bildung und Seelsorge sowie den dort angesiedelten berufsethischen Lernort „Grenzgang“ beim Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei Nordrhein-Westfalen (LAFP) in Selm.

Der Grenzgang ist ein bundesweit einzigartiges Vorzeigeprojekt „made in NRW“. Seit mehr als einem Jahrzehnt verbindet der Lernort Theorie und Praxis und unterstützt Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte dabei, ethische Fragestellungen ihres Berufs zu reflektieren. Das Konzept gilt als bundesweiter Vorreiter und stößt auch über die Landesgrenzen hinaus auf großes Interesse.

Die Beauftragte traf vor Ort auf eine überaus engagierte Leitung und ein ebenso engagiertes Team, das den „Grenzgang“mit großer fachlicher Kompetenz, persönlicher Überzeugung und viel Leidenschaft gestaltet und kontinuierlich weiterentwickelt.

Gerade im anspruchsvollen Polizeialltag ist eine gefestigte innere Haltung von zentraler Bedeutung. Aus Kompetenz wird durch Reflexion und gelebte Werte routinierte Haltung. Der Grenzgang leistet hierzu einen wichtigen präventiven Beitrag, stärkt den Menschen hinter der Uniform und schafft damit einen Mehrwert für die Polizei und die gesamte Gesellschaft.

Der Besuch unterstrich den hohen Stellenwert einer werteorientierten Polizeiausbildung in Nordrhein-Westfalen und zeigte eindrucksvoll, wie berufsethische Bildung weit über die reine Theorie hinaus Orientierung und Handlungssicherheit für den Polizeialltag vermittelt.

 

Eräuterungen beim Grenzgang der Polizei in Selm