Das Bild zeigt die Beauftragte am Rednerpult bei der Gedenkveranstaltung an die Pogromnacht von 1938 in Nümbrecht
Am frühen Abend des 9. November 2025 gedachten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger der Region Nümbrecht gemeinsam mit der Beauftragten am ehemaligen jüdischen Friedhof in Nümbrecht in einer Gedenkfeier unter dem Motto „Gegen das Vergessen und zur Mahnung!“ Verbrechen, die an den jüdischen Bürgerinnen und Bürger der Region in der Pogromnacht vom 9. November 1938 begangen wurden.
Die Beauftragte lobte in ihrer Rede das Nümbrechter Engagement gegen das Vergessen und forderte dazu auf, Haltung zu zeigen: „Dafür, dass die Geschichte sich nicht wiederholt und Jüdinnen und Juden wieder frei, sicher und ohne Angst in Deutschland leben können.“
Getragen wurde die Veranstaltung von einem breiten Bündnis aus Stadt, vertreten durch den Bürgermeister Thomas Hellbusch, und Vereinen, darunter u.a. die Oberbergische Gesellschaft CJZ e.V sowie die Freundeskreise Wiehl/Jokneam (Israel) und Freundeskreis Nümbrecht - Mateh Yehuda e.V., die sich für Aussöhnung und Begegnungen zwischen Deutschland und Israel einsetzt. Auch Polizei und Feuerwehr waren zugegen. Schülerinnen und Schüler des Hollenbergs-Gymnasiums Waldbröl begleiteten die Veranstaltung musikalisch und erklärten in ihren Wortbeiträge eindrücklich, dass es nicht um Schuldgefühle, sondern um Verantwortung gehe und wer die Vergangenheit vergesse, das Gespür für Unrecht in der Gegenwart verliere. Besonders bewegten die Worte des Großneffen des Nümbrechter Holocaustüberlebenden Leo Baer, Michael Baer, die Anwesenden.
Hinweis zum Veranstaltungsort: Am ehemaligen jüdischen Friedhof Nümbrecht erinnern seit 1985 sechs Granitstelen mit den Namen der Vernichtungslager an die jüdische Bürgerinnen und Bürger Nümbrechts, die Die Beauftragte lobte in ihrer Rede das Nümbrechter Engagement gegen das Vergessen und forderte dazu auf, Haltung zu zeigen: „Dafür, dass die Geschichte sich nicht wiederholt und Jüdinnen und Juden wieder frei, sicher und ohne Angst in Deutschland leben können.“