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RTWH Aachen: „Aufklärung statt Ausgrenzung: Antisemitismus im Fokus“

11.07.2026

RWTH Aachen Auftaktveranstaltung der Veranstaltungsreihe: „Aufklärung statt Ausgrenzung: Antisemitismus im Fokus“ (Jahreskalender 2025/26)

Gruppenbild mit den Panelisten der Podiumsdiskussion an der RWTH Aachen

ASB NRW Sylvia Löhrmann mit den Panelisten der Diskussionsrunde an der RWTH Aachen

 RWTH Aachen Auftaktveranstaltung der Veranstaltungsreihe: „Aufklärung statt Ausgrenzung: Antisemitismus im Fokus“ (Jahreskalender 2025/26)

Die Beauftragte besuchte am 6. Februar 2025 Aachen, um dort nach einem Gespräch mit dem Rektor der RWTH Aachen, Professor Ulrich Rüdiger, und dem Rektoratsbeauftragten für Antisemitismus an der RWTH, Professor Dominik groß, zur Eröffnung der Auftaktveranstaltung der Veranstaltungsreihe: „Aufklärung statt Ausgrenzung: Antisemitismus im Fokus“ vor einem zahlreichen Publikum über die Lage an Nordrhein-Westfalens Universitäten und Hochschulen beim Thema Antisemitismus zu referieren.

Die Beauftragte betonte in ihrer Rede:„ Weder im Namen der Wissenschafts- noch der Meinungsfreiheit dürfen antisemitische Narrative gesellschaftsfähig werden und Studierende, Dozenten oder Forscher boykottiert, belästigt, bedroht oder attackiert werden.“

In der anschließenden Diskussionsrunde diskutierte Sylvia Löhrmann in einer von Professor Groß moderierten Runde mit dem Rektor, mit Julia Goldberg-Katz vom Büro zur Bekämpfung von Judenhass und Ausgrenzung, Wohlfahrtsverband der jüdischen Kultusgemeinde Wuppertal, Ludger Hiepel, dem Antisemitismusbeauftragten der Universität Münster sowie Andreas Stahl von der RIAS NRW Beratungsstelle an Universitäten unter der Überschrift „Antisemitismus im Jahr 2025: Was tun?“ darüber wie an Universitäten Antisemitismus und antisemitischen Vorfällen, Boycott- und Einschüchterungsversuchen entgegengewirkt werden kann. 

Die Veranstaltung fand in einem besonderen Kontext statt, denn erst kurz zuvor war ein sog. „Protestcamp“ aufgelöst worden, mit dem u.a. ein Abbruch der seit Jahrzehnten bestehenden Beziehungen der RWTH Aachen zum Technion in Haifa (TU Haifa) erpresst werden sollte. Auch das war Thema in der lebhaften Diskussionsrunde, die auch für Publikumsfragen offenstand. 

Die Veranstaltung am 6. Februar bildet den Auftakt zu der von Prof. Groß initiierten Veranstaltungsreihe: „Aufklärung statt Ausgrenzung: Antisemitismus im Fokus“, die sich im RWTH Aachen Jahreskalender 2025/26 an Dozierende und Studierende sowie Hochschulpersonal gleichermaßen wandte. 

Die RWTH Aachen gehört nach Münster zu den ersten deutschen Universitäten, die einen Beauftragten gegen Antisemitismus (Anm.: im Mai 2024) ernannt hat. Als Monitoring-Instrument für Antisemitismus dient der RWTH die IHRA-Arbeitsdefinition.