Ausstellung im Rahmen der FISU World University Games 2025 nach Essen geholt
Die Wanderausstellung „Zwischen Erfolg und Verfolgung – Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach“ ist vom 21. bis 26. Juli 2025 im Grugapark Essen zu sehen. Sie beleuchtet die Lebenswege jüdischer Athletinnen und Athleten, die den deutschen Sport bis 1933 prägten – und später systematisch ausgegrenzt und verfolgt wurden.
Im Rahmen der FISU World University Games 2025 wurde die Ausstellung von der Beauftragten des Landes Nordrhein-Westfalen für die Bekämpfung des Antisemitismus, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur, Sylvia Löhrmann, nach Essen geholt.
Sylvia Löhrmann betont:
Die FISU World University Games stehen für internationale Begegnung, Fairness und Vielfalt – und schaffen gleichzeitig Raum für kritische Erinnerung und historische Verantwortung. Gerade deshalb ist es wichtig, auch an jene Sportlerinnen und Sportler zu erinnern, denen aufgrund ihres jüdischen Glaubens die Teilnahme am sportlichen und gesellschaftlichen Leben verwehrt wurde. Die Ausstellung mahnt uns, Ausgrenzung und Antisemitismus entschieden entgegenzutreten – damals wie heute. Sie erinnert nicht nur an vergangenes Unrecht, sondern schlägt den Bogen zur Gegenwart: Auch heute noch sehen sich jüdische und insbesondere israelische Athletinnen und Athleten weltweit Boykottaufrufen und sicherheitsbedingten Einschränkungen ausgesetzt.
Die offizielle Eröffnung fand am Montag, den 21. Juli 2025, im Grugapark Essen statt – gemeinsam mit der Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz.
Unter den Gästen waren außerdem:
- Stefan Klett, Präsident des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen
- Julia Jacob, 1. Bürgermeisterin der Stadt Essen
- Niklas Börger, CEO der Rhine-Ruhr 2025 FISU Games gGmbH
Eine inhaltliche Einführung zur Ausstellung gab Prof. Dr. Lorenz Peiffer, Mitkurator der Ausstellung.