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Lagebild des Bundesamtes für Verfassungsschutz: Antisemitismus muss konsequent begegnet werden

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Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat heute die Fortschreibung des Lageberichts „Antisemitismus“ veröffentlicht. Dieser zeigt, dass dem Antisemitismus in allen Gesellschaftsbereichen konsequent begegnet werden muss.

Der Lagebericht „Antisemitismus“ des Bundesamtes für Verfassungsschutz bestätigt, was ich als Antisemitismusbeauftragte des Landes NRW in unserer täglichen Arbeit in meinem Büro erlebe. Antisemitismus ist bei weitem kein Nischenproblem. Die Produktion, Verbreitung und Rezeption von Antisemitismus haben sich mit dem Internet radikal vereinfacht. Gerade in der Corona-Pandemie wird Antisemitismus seit 2020 systematisch zu Verschwörungserzählungen benutzt. Antisemitische Narrative scheinen bis in die Mitte unserer Gesellschaft anschlussfähig zu sein. Die widerwärtige russische Desinformation zur Begründung des Aggressionskriegs gegen die Ukraine tut ein Übriges. Der durch nichts begründete Vorwurf der Nazifizierung der Ukraine ist Wasser auf die Mühlen von gewaltbereiten Verschwörungsanhängern.

Antisemitismus muss in allen Gesellschaftsbereichen konsequent begegnet werden – präventiv wie repressiv. Neben Polizei und Justiz sind die Zivilgesellschaft und staatliche Institutionen mehr denn je gefordert.

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Portraitfoto von Sylvia Löhrmann

Zum 27. Januar

Mit den Worten „Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen. Es ist deshalb wichtig, nun eine Form des Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt. Sie soll Trauer über Leid und Verlust ausdrücken, dem Gedenken an die Opfer gewidmet sein und jeder Gefahr der Wiederholung entgegenwirken“, erklärte der damalige Bundespräsident Roman Herzog 1966 den 27.01. zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.
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Zum 27. Januar

Mit den Worten „Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen. Es ist deshalb wichtig, nun eine Form des Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt. Sie soll Trauer über Leid und Verlust ausdrücken, dem Gedenken an die Opfer gewidmet sein und jeder Gefahr der Wiederholung entgegenwirken“, erklärte der damalige Bundespräsident Roman Herzog 1966 den 27.01. zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.
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