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Sabine Leutheusser-Schnarrenberger

Statement der Antisemitismusbeauftragten Nordrhein-Westfalen zum versuchten Anschlag auf die Synagoge in Hagen

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Sabine Leutheusser-Schnarrenberger

Die Antisemitismusbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, äußert sich zu Hagen.

„Der vereitelte Anschlag auf die Synagoge in Hagen am höchsten Feiertag der Jüdinnen und Juden, Jom Kippur, ist besonders verwerflich.“ Mit Beginn des Jom Kippur am Abend des 15. Septembers seien üblicherweise besonders viele Jüdinnen und Juden in der Synagoge. Schon eine Bedrohungslage führe dazu, dass sie ihrer Religionsausübung nicht nachkommen können, ordnete die Antisemitismusbeauftragte die Geschehnisse ein. Erinnerungen an die rechtsextremen Morde in Halle 2019 oder der militärische Offensive gegen Israel durch seine Nachbarstaaten 1973 seien noch immer präsent. „Dass Jüdinnen und Juden ihren höchsten Festtag nicht feiern können, weil sie durch Antisemitismus an Leib und Leben bedroht sind, bestürzt mich immer wieder. Vielen Dank an die Polizei und Behörden für das schnelle Erkennen der Bedrohung und entsprechendes Handeln. Der jüdischen Gemeinde Hagen gilt meine ganze Unterstützung.“

 

Foto: Land NRW

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Portraitfoto von Sylvia Löhrmann

Zum 27. Januar

Mit den Worten „Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen. Es ist deshalb wichtig, nun eine Form des Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt. Sie soll Trauer über Leid und Verlust ausdrücken, dem Gedenken an die Opfer gewidmet sein und jeder Gefahr der Wiederholung entgegenwirken“, erklärte der damalige Bundespräsident Roman Herzog 1966 den 27.01. zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.
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Zum 27. Januar

Mit den Worten „Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen. Es ist deshalb wichtig, nun eine Form des Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt. Sie soll Trauer über Leid und Verlust ausdrücken, dem Gedenken an die Opfer gewidmet sein und jeder Gefahr der Wiederholung entgegenwirken“, erklärte der damalige Bundespräsident Roman Herzog 1966 den 27.01. zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.
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