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"Antisemitismus-Judenhass - geht uns alle an."

Stellungnahme der Beauftragten für die Bekämpfung des Antisemitismus, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur, Staatsministerin a.D. Sylvia Löhrmann, zum RIAS NRW Jahresbericht „Antisemitische Vorfälle in Nordrhein-Westfalen 2025. Der Bericht wurde am 3. Juni 2026 mit einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt. 

786 antisemitische Straftaten im Jahr 2025

Anne Frank Tag 2026: Aktionstag gegen Antisemitismus und Rassismus

Der Anne Frank Tag ist ein bundesweiter Aktionstag an Schulen, um das Engagement für eine demokratische Gesellschaft in Auseinandersetzung mit der Geschichte von Nationalsozialismus und Holocaust zu stärken. Seit 2017 führt das Anne Frank Zentrum jedes Jahr zu Anne Franks Geburtstag am 12. Juni den Anne Frank Tag durch.

"Kein Raum für Judenhass & antisemitischer Hetze an unseren Hochschulen"

Stellungnahme der Beauftragten des Landes Nordrhein-Westfalen für die Bekämpfung des Antisemitismus, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur, Staatsminister a.D. Sylvia Löhrmann zur Vortragsveranstaltung mit Basma al-Sharif an der Kunstakadamie Düsseldorf am 21. Januar 2026 

Solidaritätserklärung zum Brandanschlag auf Andreas Büttner

Sylvia Löhrmann, die Beauftragte Landes Nordrhein-Westfalen für die Bekämpfung des Antisemitismus, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur, unterstützt die Solidaritätserklärung der Gemeinsamen Bund-Länder-Kommission zur Bekämpfung von Antisemitismus und zum Schutz jüdischen Lebens (BLK) mit Ihrem brandenburgschen Amtskollegen Andreas Büttner

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News

Neuigkeiten im Überblick

"Antisemitismus-Judenhass - geht uns alle an."

Stellungnahme der Beauftragten für die Bekämpfung des Antisemitismus, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur, Staatsministerin a.D. Sylvia Löhrmann, zum RIAS NRW Jahresbericht „Antisemitische Vorfälle in Nordrhein-Westfalen 2025. Der Bericht wurde am 3. Juni 2026 mit einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt. 

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Bild von ASB NRW Sylvia Loehrmann in grauem Blazer vor Landeswappen

786 antisemitische Straftaten im Jahr 2025

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Anne Frank Tag 2026: Aktionstag gegen Antisemitismus und Rassismus

Der Anne Frank Tag ist ein bundesweiter Aktionstag an Schulen, um das Engagement für eine demokratische Gesellschaft in Auseinandersetzung mit der Geschichte von Nationalsozialismus und Holocaust zu stärken. Seit 2017 führt das Anne Frank Zentrum jedes Jahr zu Anne Franks Geburtstag am 12. Juni den Anne Frank Tag durch.

"Kein Raum für Judenhass & antisemitischer Hetze an unseren Hochschulen"

Stellungnahme der Beauftragten des Landes Nordrhein-Westfalen für die Bekämpfung des Antisemitismus, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur, Staatsminister a.D. Sylvia Löhrmann zur Vortragsveranstaltung mit Basma al-Sharif an der Kunstakadamie Düsseldorf am 21. Januar 2026 

Solidaritätserklärung zum Brandanschlag auf Andreas Büttner

Sylvia Löhrmann, die Beauftragte Landes Nordrhein-Westfalen für die Bekämpfung des Antisemitismus, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur, unterstützt die Solidaritätserklärung der Gemeinsamen Bund-Länder-Kommission zur Bekämpfung von Antisemitismus und zum Schutz jüdischen Lebens (BLK) mit Ihrem brandenburgschen Amtskollegen Andreas Büttner

Veranstaltungen

Veranstaltungen im Überblick

Fotoausstellung Düsseldorf bis 13.06. "Fred Stein - Ausgewählte Arbeiten"

Ausstellung in der Galerie Noir Blanche in Düsseldorf, Hermanstraße 31

 

Fred Stein

Ausgewählte Arbeiten

 

10.04. - 30.05.2026

wir verlängern bis 13.06.2026

Fred Stein (1909–1967) gehört zu den bedeutenden, aber lange Zeit unterschätzten Fotografen des 20. Jahrhunderts. Sein Werk verbindet dokumentarische Präzision mit einem ausgeprägten humanistischen Blick—eine Verbindung, die ihn sowohl in der Straßenfotografie als auch im Porträt zu einer markanten Stimme der Moderne macht.

Stein wurde in Dresden geboren und musste als jüdischer Rechtsanwalt 1933 vor dem NS-Regime fliehen. Seine Emigration prägte sein ganzes Schaffen: Paris wurde zunächst zum Zufluchtsort, später lebte er in New York. Die Erfahrung des Verlusts und der Neuorientierung in der Fremde führte zu einer besonderen Sensibilität für Menschen am Rand der Gesellschaft—Immigrantinnen, Arbeiterinnen, Intellektuelle, Passant*innen. Diese Perspektive ist im gesamten Œuvre spürbar und verleiht seinen Fotografien eine zutiefst empathische Tonalität.

Seine Pariser Arbeiten der 1930er Jahre bewegen sich im Umfeld der europäischen Avantgarde. Stein experimentierte mit unkonventionellen Blickwinkeln, starken Kontrasten und der Dynamik urbaner Szenerien. Anders als viele zeitgleiche Vertreter*innen des „Neuen Sehens“ verzichtete er jedoch auf extreme Formalismen zugunsten eines erzählerischen, beinahe literarischen Blicks. Seine New Yorker Straßenfotografie zeigt die pulsierende, heterogene Metropole: Menschen in Bewegung, spielende Kinder, Schaufenster, Arbeitswelten. Stein porträtiert keine anonymen Stadtfragmente, sondern alltägliche Begegnungen, die von Nähe und Respekt geprägt sind.

Besonders hervorgehoben wird Steins Porträtfotografie. Zu seinen bekanntesten Bildern gehören Aufnahmen von Persönlichkeiten wie Albert Einstein, Hannah Arendt, Georgia O’Keeffe und Salvador Dalí. Diese Porträts sind weniger repräsentative Inszenierungen als vielmehr psychologisch dichte Dialoge zwischen Fotograf und Modell. Stein arbeitete meist mit natürlichem Licht und bevorzugte reduzierte Kompositionen; er suchte die Konzentration auf Blick, Haltung und Ausdruck. Statt Heroisierung entsteht eine erstaunliche Intimität, die den Menschen hinter der öffentlichen Figur sichtbar macht.

Steins Bildsprache verbindet Elemente der klassischen Moderne mit einem dokumentarischen Realismus, der an Fotografinnen wie Cartier-Bresson oder Brassaï erinnert. Doch unterscheidet sich Stein durch seine konsequent humanistische Haltung: Sein Werk zeigt die Welt nicht als Bühne des Spektakulären, sondern als Raum der Würde. In dieser Hinsicht steht er in einer Linie mit späteren Strömungen wie der „Humanistischen Fotografie“ der Nachkriegszeit oder der sozialdokumentarischen Tradition amerikanischer Fotografinnen.

Obwohl Stein zu seinen Lebzeiten Anerkennung fand, blieb seine Bedeutung lange Zeit im Schatten bekannterer Zeitgenossen. Erst in den letzten Jahrzehnten wird sein Werk verstärkt museal aufgearbeitet und kunsthistorisch reevaluiert. Heute gilt er als wichtiger Vermittler zwischen europäischer Avantgardefotografie und amerikanischer Dokumentarfotografie—und als Künstler, der den Menschen in den Mittelpunkt seines Schaffens stellte.

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Ausstellungstellungseröffnung 20. Mai 2026 Ausstellung im Jüdischen Museum Westfalen

Ausstellung „Riga: Deportationen – Tatorte – Erinnerungskultur“

 

Dienstag, 12. Mai bis Mittwoch, 17. Juni 2026, Jüdisches Museum Westfalen, Dorsten

 Im besetzten Lettland begann 1941 die „Endlösung“. Mehr als 25.000 Männer, Frauen und Kinder wurden dorthin verschleppt, gequält und ermordet. Wer nicht schon auf dem Transport verdurstet, erstickt oder vor Erschöpfung zusammengebrochen war, landete im Ghetto von Riga, im Jungfernhof oder im Konzentrationslager Kaiserwald. Die überwiegend hier Ermordeten wurden zu Zehntausenden namenlos in den Wäldern von Rumbula und Bikernieki verscharrt. Die Wanderausstellung des Riga-Komitees, kuratiert anlässlich des 80. Jahrestages des Massakers 2021, soll neuen Anlass, Raum und Zukunft für die Erinnerung schaffen.

Die Ausstellung wird offiziell am 20. Mai, um 19:30 Uhr eröffnet. Sie findet in unserem Veranstaltungsraum statt und ist daher nicht immer zugänglich. Bitte erkundigen Sie sich vor Ihrem Besuch über die Öffnungszeiten.

Eintritt kostenlos.

 
 
 

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Musikfestival 24.05.-6.09.2026 Schätze jüdischer Chormusik

Schätze jüdischer Chormusik 
6. Festival „Musik & Kultur der Synagoge“
(Kurzfassung)

Das mittlerweile 6. Festival „Musik & Kultur der Synagoge“ bringt in den kommenden Monaten die Schätze jüdischer Chormusik zum Klingen. Das Programm umfasst vom 24. Mai bis 6. September Konzerte, Führungen und ein Symposium. Zum Auftakt gastiert am 24. Mai der Leipziger Synagogalchor in Bochum. Veranstalter des Kulturfestivals ist die Evangelische Stadtakademie Bochum gemeinsam mit Partnerorganisationen.

Zwölf Veranstaltungen in Bochum und an Orten mit Landsynagogen quer durch Westfalen bieten ein Kaleidoskop jüdischer Musik und Kultur. Sie wollen „Freude wecken, nicht mit dem Zeigefinger daherkommen“, sagt Festival-Leiter Dr. Manfred Keller. Das solle den Weg ebnen „für Verständigung und Dialog mit unseren jüdischen Nachbarn“. 

„Neben drei Konzerten in Bochum gestalten wir in ausgewählten westfälischen Landgemeinden zwischen Mai und Juli von Sonntag zu Sonntag ein Nachmittagsprogramm mit jeweils drei Bausteinen“, erläutert Keller die Programm-Schwerpunkte: „Eine literarischen Veranstaltung, eine geführte Ortsbegehung auf jüdischen Spuren und ein Konzert mit jüdischer Musik, von traditionell bis modern.“

Den Festival-Auftakt bestreitet am Sonntag, 24. Mai, der renommierte Leipziger Synagogalchor um 17 Uhr im Kunstmuseum Bochum mit „Schätze jüdischer Chormusik".

Im ersten Teil des Konzerts sind liturgische Chorwerke des 19. und 20. Jahrhunderts, Vertonungen von Psalmen und Gebeten, zu hören. Der zweite Teil ist jiddischen und hebräischen Liedern gewidmet.

Ein weiterer Höhepunkt im Festivalreigen ist der Konzertnachmittag am 4. Juni um 16 Uhr in der Synagoge Bochum: Unter dem Motto „Klangbrücken: Musik der liberalen Synagoge zwischen Bochum und Philadelphia“ erklingen u.a. Werke des jüdischen Kantors Erich Mendel (1902-1988), der 1939 aus Bochum vertrieben wurde. Am 13. Juni findet zudem ein Chorkonzert unter dem Titel „Mah tovu – Wie schön sind deine Zelte“ in Bochum statt.

Bereits zuvor am 31. Mai startet die musikalische Rundreise durch acht westfälische Landsynagogen. Dort sind auch stets „Lieder der Synagoge“ von Mendel zu hören. Bat Kol David, der Chor des Landesverbands der Jüdischen Gemeinden von Westfalen-Lippe, das Collegium vocale Dortmund, der Evangelische Kirchenchor Bochum-Linden und der Frauenchor BellaDonna aus Gronau beteiligen sich an der Tournee. 

Außerdem laden die Veranstalter am 2. Juli zu einem Öffentlichen Symposion über „Westfälische Landsynagogen“ in Drensteinfurt ein. 

Das 6. Festival „Musik & Kultur der Synagoge“ wird von der Evangelischen Stadtakademie Bochum gemeinsam mit Partnern organisiert. Gefördert wird es von der Beauftragten des Landes Nordrhein-Westfalen für die Bekämpfung des Antisemitismus, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur sowie vom Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Westfalen-Lippe, vom Förderverein Synagoge Bochum-Herne-Hattingen, dem Kulturbüro der Stadt Bochum, der Evangelischen Kirche von Westfalen und weiteren Partnern.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Die Veranstalter bitten aber wegen steigender Kosten und rückläufiger Fördermittel um einen Beitrag zum Festival.

Das vollständige Programm findet sich im Internet unter www.stadtakademie.de. 

Hinweis für die Redaktion: Dieser Presseinformation sind honorarfreie Fotos beigefügt:

  • Leipziger Synagogalchor 02 © Anne Hornemann

  • Leipziger Synagogalchor 03 © Nikolai Schmidt

  • Dr. Manfred Keller, Leiter des Festivals „Musik & Kultur der Synagoge" © Stadt Bochum

 

Mit freundlichen Grüßen

Rolf Stegemann
Evangelische Stadtakademie Bochum

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Lesung & Autorengespräch 3.06. in Köln Richard Schuberth über "Vom Antisemitismus, der keiner sein will"

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Richard Schuberth: Buchvorstellung "Vom Antisemitismus, der keiner sein will" 

“Diese Texte sehe ich als Bringschuld. Nicht mich von der Linken zu distanzieren, sondern Ausstiegshilfen aus der Sackgasse falschen Linksseins anzubieten. Dafür bedarf es aber der Einsicht, sich in einer solchen zu befinden.”

Worin besteht dieser neue Antisemitismus? Und wie neu ist er wirklich? Und wie lässt sich Kurs halten zwischen der Kritik antisemitischer Wahnbildung und Verständnis für Leid und Anliegen von Israelis und Palästinenser*innen?

Die antisemitischen Exzesse seit dem 7. Oktober 2023 führten Schuberth zu den psychologischen und historischen Wurzeln des Antisemitismus und der Frage nach der Scheidelinie zwischen berechtigter Antisemitismusdiagnose und Diffamierung. In Form des literarischen Essays, der Analyse mit Witz und Sprachfantasie legiert, ergründet er dieses Minenfeld der ideologischen Verzerrungen, die ihm aus seiner eigenen Biografie nur zu vertraut sind. Er ruft dabei auch seinen einstigen Antisemitismus als junger Marxist sowie seinen Kulturrelativismus als junger Ethnologiestudent in den Zeugenstand.

Richard Schuberth (*1968) ist ein österreichischer Schriftsteller, Musiker, Cartoonist und Satiriker. Er studierte in Wien Ethnologie, Philosophie, Psychologie und Geschichte und schloss sein Studium mit einer Diplomarbeit über Nationalismus, Ethnizität und Kulturalismus ab. Neben seinen künstlerischen Tätigkeiten arbeitete er als Musikjournalist, Gestalter von Radiofeatures und DJ. Er verfasst Artikel, Essays, wissenschaftliche Texte, Rezensionen, Gedichte, Aphorismen, Radiokolumnen und Polemiken sowie Prosa, Drehbücher und Dramen.
Für die Wiener Straßenzeitung Augustin schrieb er eine Essayserie zu Karl Kraus.Seine gesammelten Essays, Polemiken, Artikel und Glossen sind in den Anthologien „Rost und säure“ (2014) und „Unruhe vor dem Sturm“ (2017) versammelt. Der feministisch-philosophische Schelmenroman „Chronik einer fröhlichen Verschwörung“ erschien 2015. Mit seinem essayistischen Buch „Narzissmus und Konformität“ (2018) bürstete Schuberth die psychologische Narzissmusdiagnose gegen den Strich.

Zeit: 3. Juni 2026, 19 Uhr 00

Website: https://www.instagram.com/jufo_koeln/

Ort: 
die wohngemeinschaft 
Richard-Wagner-Straße 39
50674 Köln

Eine gemeinsame Veranstaltung vom Jungen Forum (Jufo) der DIG Köln, der Gesellschaft für kritische Bildung, des Bündnisses gegen Antisemitismus - BgA Köln und der DIG AG Köln.

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Veranstaltung Krefeld 15.06. Montagsvorträge: Andreas Stahl zu israelbezogenem Antisemitismus

Wann

15/06/2026    
18:00 - 20:00

Veranstaltungstyp

Die Teilnahme ist kostenfrei, um Voranmeldung unter ns-doku@krefeld.de wird gebeten.

Der israelbezogene Antisemitismus ist heute die weltweit vorherrschende Form des Judenhasses und kann als strömungsübergreifende Ideologie der radikalen Rechten, der antiimperialistischen sowie postkolonialen Linken, des Islamismus und erheblicher Teile der sogenannten Mitte der Gesellschaft verstanden werden. Traditionelle Motive der Judenfeindschaft werden hier auf den jüdischen Staat übertragen und Israel damit zum „Juden unter den Staaten“. Insbesondere seit dem 7. Oktober 2023 hat die Anzahl israelfeindlicher Vorfälle und Äußerungen auch in Deutschland massiv zugenommen. Der Vortrag soll einen Einblick in die grundlegenden Motive des israelbezogenen Antisemitismus geben, auf aktuelle Beispiele eingehen und dabei auch einige in dieser Weltanschauung verbreitete Mythen und Legenden in Bezug auf den arabisch- israelischen Konflikt mit der Realität abgleichen. Im Anschluss wird es um mögliche Handlungsoptionen gegen israelbezogenen Antisemitismus gehen.


Andreas Stahl leitet die Zentrale Beratungsstelle zu Antisemitismus an Hochschulen in Nordrhein- Westfalen (ZeBA NRW). Er ist seit vielen Jahren in der politischen Bildung tätig und Mitherausgeber mehrerer Bücher. Zudem ist er Gründungsmitglied der Gesellschaft für kritische Bildung und Mitglied des Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS) Aachen.

Eine Veranstaltung des Villa Merländer e.V., hier in Kooperation mit dem Schlachthof Krefeld.  Veranstaltungsort ist der Schlachtgarten.

 

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Interview mit dem Antisemitismusforscher Andreas Stahl
Foto: Andreas Bretz

 

 

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Ausstellungseröffnung 19.07.2026 Ausstellung im Jüdischen Museum Westfalen

Ausstellung: Deutschland.Israel.Einblicke

Sonntag, 19. Juli bis Sonntag, 30. August 2026, Jüdisches Museum Westfalen, Dorsten

 Wenn von den „Beziehungen“ zwischen Deutschland und Israel die Rede ist, dann wird es schnell staatstragend – oder schwarz-weiß. Diese Ausstellung hingegen richtet den Blick auf die Lebenswelten von Israelis und Deutschen, die sich tatsächlich begegnen. Denn ihre Geschichten erzählen von Zwischenmenschlichem und Emotionen, persönlichen Verbindungen und gemeinsamem Erleben. Künstler*innen, Diplomat*innen, Autor*innen, Musiker*innen, Schauspieler*innen, Regisseur*innen, Aktivist*innen, Journalist*innen, ein Jurist und ein Mentalist kommen zu Wort. Alle kennen Deutschland und Israel aus eigenem Erleben. Sie haben auf zwei Fragen geantwortet: Woran denkst Du, wenn Du an Israel denkst? Woran denkst Du, wenn Du an Deutschland denkst? Die Antworten sind so vielfältig wie die Menschen, die sie erzählen.

Eintritt kostenlos.

© Land NRWBüro ASB

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Publikationen

Publikationen im Überblick

Sechster Bericht der Antisemitismusbeauftragten des Landes Nordrhein-Westfalen

Sechster Bericht der Antisemitismusbeauftragten des Landes Nordrhein-Westfalen für das Jahr 2024.

Verfassungsschutzbericht des Landes Nordrhein-Westfalen über das Jahr 2024

Am 9. April 2025 wurde der Verfassungsschutzberich des Landes Nordrhein-Westfalen über das Jahr 2024 vorgestellt. Auch Antisemitismus ist weiter präsent, weshalb wieder ein Sonderkapitel zu der Verbreitung von antisemitischen Ideologien in den unterschiedlichen Phänomenbereichen enthalten ist. Besonders durch die Eskalation des Nahost-Konflikts hat der Hass auf Jüdinnen und Juden in der Gesellschaft in den vergangenen Jahren zugenommen. 2024 Jahr wurden 695 antisemtische Strafaten erfasst [2023: 547]. Viele Taten davon waren Sachbeschädigungen oder Volksverhetzungen.