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786 antisemitische Straftaten im Jahr 2025

Anne Frank Tag 2026: Aktionstag gegen Antisemitismus und Rassismus

Der Anne Frank Tag ist ein bundesweiter Aktionstag an Schulen, um das Engagement für eine demokratische Gesellschaft in Auseinandersetzung mit der Geschichte von Nationalsozialismus und Holocaust zu stärken. Seit 2017 führt das Anne Frank Zentrum jedes Jahr zu Anne Franks Geburtstag am 12. Juni den Anne Frank Tag durch.

"Kein Raum für Judenhass & antisemitischer Hetze an unseren Hochschulen"

Stellungnahme der Beauftragten des Landes Nordrhein-Westfalen für die Bekämpfung des Antisemitismus, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur, Staatsminister a.D. Sylvia Löhrmann zur Vortragsveranstaltung mit Basma al-Sharif an der Kunstakadamie Düsseldorf am 21. Januar 2026 

Solidaritätserklärung zum Brandanschlag auf Andreas Büttner

Sylvia Löhrmann, die Beauftragte Landes Nordrhein-Westfalen für die Bekämpfung des Antisemitismus, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur, unterstützt die Solidaritätserklärung der Gemeinsamen Bund-Länder-Kommission zur Bekämpfung von Antisemitismus und zum Schutz jüdischen Lebens (BLK) mit Ihrem brandenburgschen Amtskollegen Andreas Büttner

Stellungnahme zur geplanten Versteigerung von NS-Dokumenten

„Das Ansinnen, so eine Auktion durchführen zu wollen, ist unsäglich. Insofern ist es richtig, dass die geplante Auktion von NS-Dokumenten abgesagt wurde."

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News

Neuigkeiten im Überblick

786 antisemitische Straftaten im Jahr 2025

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Das Bild zeigt das Logo des Anne Frank Tags

Anne Frank Tag 2026: Aktionstag gegen Antisemitismus und Rassismus

Der Anne Frank Tag ist ein bundesweiter Aktionstag an Schulen, um das Engagement für eine demokratische Gesellschaft in Auseinandersetzung mit der Geschichte von Nationalsozialismus und Holocaust zu stärken. Seit 2017 führt das Anne Frank Zentrum jedes Jahr zu Anne Franks Geburtstag am 12. Juni den Anne Frank Tag durch.

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"Kein Raum für Judenhass & antisemitischer Hetze an unseren Hochschulen"

Stellungnahme der Beauftragten des Landes Nordrhein-Westfalen für die Bekämpfung des Antisemitismus, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur, Staatsminister a.D. Sylvia Löhrmann zur Vortragsveranstaltung mit Basma al-Sharif an der Kunstakadamie Düsseldorf am 21. Januar 2026 

Solidaritätserklärung zum Brandanschlag auf Andreas Büttner

Sylvia Löhrmann, die Beauftragte Landes Nordrhein-Westfalen für die Bekämpfung des Antisemitismus, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur, unterstützt die Solidaritätserklärung der Gemeinsamen Bund-Länder-Kommission zur Bekämpfung von Antisemitismus und zum Schutz jüdischen Lebens (BLK) mit Ihrem brandenburgschen Amtskollegen Andreas Büttner

Stellungnahme zur geplanten Versteigerung von NS-Dokumenten

„Das Ansinnen, so eine Auktion durchführen zu wollen, ist unsäglich. Insofern ist es richtig, dass die geplante Auktion von NS-Dokumenten abgesagt wurde."

Veranstaltungen

Veranstaltungen im Überblick

Ausstellung im JWM Dorsten bis 12. April 2026 Jüdische Aktivistinnen aus Westfalen in der ersten Frauenbewegung

Rafft Euch empor! Jüdische Aktivistinnen aus Westfalen in der ersten Frauenbewegung

12. Oktober 2025 – 12. April 2026

Gehen Sie wählen? Haben Sie die Schule besucht und eine Ausbildung gemacht, vielleicht studiert? Alles selbstverständlich, oder? Nicht immer und nicht für alle: Viele grundlegende Voraussetzungen für gleichberechtigte Teilhabe an unserer Gesellschaft waren in der ersten Frauenbewegung schwer umkämpft. Der Zugang zu Bildung und Erwerbstätigkeit, das Wahlrecht, faire Arbeitsbedingungen, aber auch die Kontrolle über den eigenen Körper waren Themen, die die Frauen damals beschäftigt haben. Jüdinnen waren in dieser Bewegung zahlreich vertreten: Sie waren in und außerhalb von jüdischen Vereinen aktiv und nahmen auch die Rolle der Frau in den jüdischen Gemeinden in den Blick. Die mehrfache Diskriminierung, der sie ausgesetzt waren – als Frau und als Jüdin –, brachte teils einen spezifisch jüdischen Aktivismus hervor.

Wir stellen Ihnen neun dieser jüdischen Aktivistinnen aus Westfalen vor, die hier vor Ort, zum Teil aber auch darüber hinaus gewirkt haben. Sie werden in der Ausstellung in künstlerischer Interpretation von Studierenden der Hochschule Bielefeld zum Leben erweckt. Machen Sie sich ein Bild von diesen Frauen, erfahren Sie mehr über die Themen, die sie bewegten, und erkunden Sie in interaktiven Stationen, was die erste Frauenbewegung mit uns heute zu tun hat! Denn vielleicht sind wir den Weg zu gleichberechtigter, demokratischer Teilhabe doch noch nicht bis zum Ende gegangen?

 

Begleitprogramm für Erwachsene und Schulklassen

Die Ausstellung wird von einem umfangreichen Begleitprogramm gerahmt werden. Die Abendveranstaltungen werden unter der Rubrik „Veranstaltungen“ auf unserer Homepage publiziert werden.

Für Schulen bieten wir einen Workshop an, der u.a. Frauenrechte heute thematisiert. Außerdem besteht die Möglichkeit die Ausstellung mit einem begleitenden Arbeitsheft zu erkunden. Für weitere Informationen wenden Sie sich gerne unter lernen@jwmw-dorsten.de an unsere Museumspädagoginnen.

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Veranstaltung der Villa Merländer Krefeld -14.04.26 Begehbare Tanzinstallation zur Lebensgeschichten in der NS Zeit

14/04/2026    
20:00 - 22:00
 
Villa Merländer
Friedrich-Ebert-Straße 42, Krefeld, NRW, 47799

Die Teilnahme ist kostenfrei, Voranmeldung unter ns-doku@krefeld.de

Der Förderverein Villa Merländer e.V. freut sich über Spenden zugunsten der Bildungsarbeit.

Identität – Herkunft – was sind die nicht sichtbaren Spuren der Vergangenheit in meinem Leben? Wie kann ich die unsichtbar epigenetisch in meiner DNA eingeschriebenen Erinnerungen und deren Bedeutung aufspüren? Gefühle als möglicher Zugang zu der in der Tiefe verborgenen Wahrheit, die verschwunden scheint. Seit einigen Jahren forsche ich in den ungeklärten Räumen meiner Familiengeschichte. Ich suchte nach einer Verbindung meiner persönlichen Erlebnisse und der Lebensgeschichte meiner Vorfahren während der NS-Zeit. Bilder meiner Kindheit standen Fragmenten von Informationen gegenüber.
In dem Solo nähere ich mich metaphorisch den blinden Flecken meiner Erinnerung, ungenauen Aspekten, stelle Fragen nach Identität, Mitläufertum
und Täterschaft, Herkunft und epigenetischen Spuren. Eine Atmosphäre aus dokumentarischem Material, Erinnerungen, Animationen, ein Raum aus Dekonstruktion und Rekonstruktion unterschiedlicher Lebenswege und die Thematisierung des Schweigens.

ILONA PÁSZTHY
CHOREOGRAFIE KONZEPTION
studierte Malerei und Illustration, klassischen Tanz
in Hannover und zeitgenössischenTanz an der
Dansacademie Rotterdam (NL). Es folgten Engagements,
z.B. beim Tanztheater Irina Pauls/ Leipzig,
Kammerspiele Mainz, Tanzensemble mind the
gap/ Köln. 2000 gründete sie zusammen mit dem
bildenden Künstler miegL das Label IPtanz Ihre
Tanzproduktionen wurden vielfach nominiert und
ausgezeichnet, 2021realisierte sie eine Kooperation
mitder Oper Köln. Ihre Arbeitenzeichnen sich
aus durch eine genreübergreifende Arbeitsweise,
interkulturelle Kooperationen und Experimentierfreude
mit ungewöhnlichen Orten. Als Gründungsund
Vorstandsmitglied des Choreograph*innennetzwerks
BARNES CROSSING Köln ist sie
seit 2009 im künstlerischen Leitungsteam des
SoloDuo Festival nrw + friends.

Choreografie Ilona Pászthy – Tanz Ilona Pászthy
Dramaturgie / Regieassistenz Britta Lieberknecht
Szenografie / Grafik miegL
Animation Anna Mahendra
Musik Zsolt Varga
Licht Mirko Kreijce
Sprecherin Suzanne Ziellenbach
Videotechnik Christoph Wedi
Management Thomas Seidel
Tanzw. Beratung Ulrike Nestler

 

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Veranstaltung im Kulturzentrum Zakk Düsseldorf 19.04. Lessing und Moses Mendelssohn

 

 

Eine mutige Freundschaft – Lessing und Moses Mendelssohn

Sonntag | 19. April 2026 |11.00 Uhr (Einlass 10.45 Uhr)
zakk| Fichtenstr. 40 | Düsseldorf

Sie waren beide 24, als sie sich kennenlernten, der Dichter und der Philosoph, und ihren Bund für Toleranz und gegenseitigen Respekt schlossen, den sie mutig und unbeirrt aufrechterhielten in Zeiten des Antisemitismus, des Obrigkeitsstaates und der Zensur. Lessings Drama „Nathan der Weise“ war vor 250 Jahren geistiger Sprengstoff – und bleibt es bis heute. Genau wie Moses Mendelssohns politisch-philosophisches Buch „Jerusalem“ über Staat und Religion mit seiner leidenschaftlichen Forderung an alle Regierenden nach Gleichberechtigung der Menschen und der friedlichen Gesinnungen. – Ein intensives Kammerspiel für drei Stimmen.

Vorgestellt von Vera Forester, es lesen Victor Maria Diderich und Jonas Laiblin


Eintritt: 10,00 € ermäßigt 5,00 € (Düsselpass, Schüler*innen, Studierende) mit kleinem Frühstück

Karten beim Einlass oder im Vorverkauf mit freier Platzwahl unter: 
Hier bestellen

Veranstalter: Heinrich Heine Salon e.V. und zakk e.V.

In Kooperation mit:

Gefördert durch die Landeshauptstadt Düsseldorf 

 

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Veranstaltung 19.04. zum 83. Jahrestag des Aufstands Konzert zum 83. Jahrestag des Aufstands im Warschauer Ghetto

Viktor Ullmann – Lieder

Konzert zum 83. Jahrestag des Aufstands im Warschauer Ghetto

Sonntag, 19. April 2026
um 17 Uhr
in der Synagoge (Paul-Spiegel-Platz 1, Eingang: Zietenstraße 50, 40476 Düsseldorf)

 
Anmeldung unter:

Das Polnische Institut Düsseldorf, die Polnische Königliche Oper und die Jüdische Gemeinde Düsseldorf würdigen den 83. Jahrestag des Ausbruchs des Aufstands im Warschauer Ghetto mit einem Konzert, bei dem Werke des österreichischen Komponisten jüdischer Herkunft Viktor Ullmann (1898-1944) zu hören sein werden.

Viktor Ullmann, geboren in Cieszyn, zog im Alter von 11 Jahren mit seiner Mutter ins kulturell pulsierende Wien. Dort besuchte er Seminare beim berühmten Arnold Schönberg, dessen Empfehlung ihm half, seine musikalische Karriere am Neuen Deutschen Theater in Prag zu beginnen. Er arbeitete als Korrepetitor, Chorleiter und Dirigent und entwickelte gleichzeitig seine kompositorischen Fähigkeiten weiter, wodurch er sich die Anerkennung von Kritikern und Publikum erwarb. 1942 teilte er das Schicksal von Hunderttausenden Juden und wurde in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert. Trotz seiner tragischen Lage hörte er nicht auf, kreativ zu arbeiten. Zusammen mit anderen Deportierten entwickelte er das kulturelle Leben im Ghetto so weiter, dass Theresienstadt zu einem Symbol für den heldenhaften Kampf um die Würde des Menschen wurde, in dem die Kunst die Waffe war. Ullmanns bewegende Lieder aus dieser Zeit verbinden die Reife seines Kompositionsstils mit einer funktionalen Form. Die musikalischen Interpretationen der Gedichte seines Mitgefangenen Hans Günter Adler oder die äußerst ausdrucksstarken Lieder in Jiddisch bestätigen, was Ullmann selbst betonte – dass die künstlerischen Bemühungen der im Lager inhaftierten Künstler ihrem Lebenswillen entsprachen. Das Konzertprogramm in Düsseldorf schließt das ergreifende Adagio aus der Sonate für Violine und Klavier op. 39 ab. Wir werden nie erfahren, wie der Komponist, der auch ein hervorragender Pianist war, den Klang dieses 1937 fertiggestellten Werks geplant hatte. Die Kriegswirren verschonten lediglich den Solopart, der während des Konzerts vom Konzertmeister Tomasz Kulisiewicz interpretiert wird. Die Stille, die die Klänge des Klaviers ersetzt, klingt besonders stark und ist ein Zeichen der Erinnerung an diejenigen, denen brutal das Leben genommen wurde.

Am 16. Oktober 1944 wurde der Komponist nach Auschwitz-Birkenau deportiert und dort ermordet. Ein Teil seines Schaffens ist erhalten geblieben und erinnert an die dunkelste Seite der Geschichte des 20. Jahrhunderts, während es gleichzeitig ein Zeugnis der Kraft des menschlichen Geistes ist

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Veranstaltung Villa Merländer Krefeld Vortrag von Dr Anna Hájková

Wann

22/04/2026    
19:30 - 21:30
 
Die Teilnahme ist frei, der Förderverein Villa Merländer e.V. bittet um Spenden zugunsten der Bildungsarbeit. Voranmeldung unter ns-doku@krefeld.de

Wo sind die Geschichten der großen queeren Liebe in der Shoah? Es gibt so gut wie keine. Anna Hájková erklärt, weshalb die Geschichte der gleichgeschlechtlichen Liebe in der Shoah später ausgeklammert und marginalisiert worden ist und wie ihre Rückkehr in das kollektive Gedächtnis eine inklusive und feministische Geschichte dieses Genozids anbieten kann. Die erweiterte Auflage des Klassikers „Menschen ohne Geschichte sind Staub“ basiert auf originärer und umfangreicher Archivforschung und bietet einen prägnanten Einblick in die queere Geschichte des Holocaust für Anfänger:innen und Fortgeschrittene.

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Zweiteilige Fortbildung der Villa ten Hompel - Teil II Digitale Spiele, NS-Geschichte und Erinnerungskultur

Digitale Spiele
als Medium in der Vermittlung von NS-Geschichte und Erinnerungskultur (Teil II)
Bettina Röwe, Dr. Uta Webbeler (Münster)


In dieser Lecture steht das digitale Detektivspiel „Spuren auf Papier“ der Gedenkstätte Wehnen e. V. sowie die Visual Novel „Forced Abroad“ des NS-Dokumentationszentrums München im Mittelpunkt. Während „Spuren auf Papier“ das Thema Krankenmorde in der NS-Zeit behandelt, widmet sich „Forced Abroad“ dem Thema Zwangsarbeit.
Die Teilnehmenden erhalten einen praktischen Einblick in Aufbau, Inhalte und Lernpotenziale der beiden Anwendungen. Ergänzend werden didaktische Materialien und Einsatzmöglichkeiten im Unterricht vorgestellt, die den reflektierten Umgang mit den sensiblen historischen Themen unterstützen.

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Publikationen

Publikationen im Überblick

Sechster Bericht der Antisemitismusbeauftragten des Landes Nordrhein-Westfalen

Sechster Bericht der Antisemitismusbeauftragten des Landes Nordrhein-Westfalen für das Jahr 2024.

Verfassungsschutzbericht des Landes Nordrhein-Westfalen über das Jahr 2024

Am 9. April 2025 wurde der Verfassungsschutzberich des Landes Nordrhein-Westfalen über das Jahr 2024 vorgestellt. Auch Antisemitismus ist weiter präsent, weshalb wieder ein Sonderkapitel zu der Verbreitung von antisemitischen Ideologien in den unterschiedlichen Phänomenbereichen enthalten ist. Besonders durch die Eskalation des Nahost-Konflikts hat der Hass auf Jüdinnen und Juden in der Gesellschaft in den vergangenen Jahren zugenommen. 2024 Jahr wurden 695 antisemtische Strafaten erfasst [2023: 547]. Viele Taten davon waren Sachbeschädigungen oder Volksverhetzungen.