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Anne Frank Tag 2026: Aktionstag gegen Antisemitismus und Rassismus

Der Anne Frank Tag ist ein bundesweiter Aktionstag an Schulen, um das Engagement für eine demokratische Gesellschaft in Auseinandersetzung mit der Geschichte von Nationalsozialismus und Holocaust zu stärken. Seit 2017 führt das Anne Frank Zentrum jedes Jahr zu Anne Franks Geburtstag am 12. Juni den Anne Frank Tag durch.

"Kein Raum für Judenhass & antisemitischer Hetze an unseren Hochschulen"

Stellungnahme der Beauftragten des Landes Nordrhein-Westfalen für die Bekämpfung des Antisemitismus, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur, Staatsminister a.D. Sylvia Löhrmann zur Vortragsveranstaltung mit Basma al-Sharif an der Kunstakadamie Düsseldorf am 21. Januar 2026 

Solidaritätserklärung zum Brandanschlag auf Andreas Büttner

Sylvia Löhrmann, die Beauftragte Landes Nordrhein-Westfalen für die Bekämpfung des Antisemitismus, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur, unterstützt die Solidaritätserklärung der Gemeinsamen Bund-Länder-Kommission zur Bekämpfung von Antisemitismus und zum Schutz jüdischen Lebens (BLK) mit Ihrem brandenburgschen Amtskollegen Andreas Büttner

Stellungnahme zur geplanten Versteigerung von NS-Dokumenten

„Das Ansinnen, so eine Auktion durchführen zu wollen, ist unsäglich. Insofern ist es richtig, dass die geplante Auktion von NS-Dokumenten abgesagt wurde."

HOLO-VOICES – begegnen • fragen • weitersagen

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News

Neuigkeiten im Überblick

Anne Frank Tag 2026: Aktionstag gegen Antisemitismus und Rassismus

Der Anne Frank Tag ist ein bundesweiter Aktionstag an Schulen, um das Engagement für eine demokratische Gesellschaft in Auseinandersetzung mit der Geschichte von Nationalsozialismus und Holocaust zu stärken. Seit 2017 führt das Anne Frank Zentrum jedes Jahr zu Anne Franks Geburtstag am 12. Juni den Anne Frank Tag durch.

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Bild von ASB NRW Sylvia Loehrmann in grauem Blazer vor Landeswappen

"Kein Raum für Judenhass & antisemitischer Hetze an unseren Hochschulen"

Stellungnahme der Beauftragten des Landes Nordrhein-Westfalen für die Bekämpfung des Antisemitismus, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur, Staatsminister a.D. Sylvia Löhrmann zur Vortragsveranstaltung mit Basma al-Sharif an der Kunstakadamie Düsseldorf am 21. Januar 2026 

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Solidaritätserklärung zum Brandanschlag auf Andreas Büttner

Sylvia Löhrmann, die Beauftragte Landes Nordrhein-Westfalen für die Bekämpfung des Antisemitismus, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur, unterstützt die Solidaritätserklärung der Gemeinsamen Bund-Länder-Kommission zur Bekämpfung von Antisemitismus und zum Schutz jüdischen Lebens (BLK) mit Ihrem brandenburgschen Amtskollegen Andreas Büttner

Stellungnahme zur geplanten Versteigerung von NS-Dokumenten

„Das Ansinnen, so eine Auktion durchführen zu wollen, ist unsäglich. Insofern ist es richtig, dass die geplante Auktion von NS-Dokumenten abgesagt wurde."

HOLO-VOICES – begegnen • fragen • weitersagen

Veranstaltungen

Veranstaltungen im Überblick

Stolpersteine Oberhausen 2026

Ein Stein. Ein Name. Ein Mensch. - Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist.  

Am Dienstag, den 10. Februar 2026, findet ab 9 Uhr die diesjährige Verlegung von Stolpersteinen in Oberhausen statt.

In diesem Jahr kommen 29 neue Stolpersteine in Oberhausen hinzu. Ein ganz besonderer Dank gilt all denjenigen, die mit ihrem Engagement und ihren Recherchen dazu beigetragen haben, die Geschichte der Verfolgten zu erforschen und durch die Stolpersteine sichtbar zu machen.

Ohne den Beitrag von Schüler:innen, Vereinen, Gemeinden, interessierten Bürger:innen und Familienmitgliedern wäre dieses Projekt nicht möglich. 

Zur Verlegung sind Sie herzlich eingeladen.

10. Februar 2026 

  1. KaplanMATTHIAS MERTENS                      Kaplan Mertens-Weg/Hiesfelder Straße                       09:00
  2. Rosa FREITAG                                                  Marthastraße 10                                                             09:25
  3. Familie KAUFMANN                                      Wilhelmstraße 5                                                               09:40
  4. Familie ROTH                                                   Sachsenstraße 16                                                           10:00
  5. Friedrich SCHUBERT                                      Kampstraße 34                                                                 10:30
  6. Familie  MÜLLER                                              Bottroper Straße 105                                                     10:45
  7. Josefine GLASENAPP                                     Hellstraße 11                                                                    11:30
  8. Familie HEIMANN                                           Sedanstraße 53                                                                11:45
  9. Familie GITLER                                                  Saarstraße 53                                                                  12:10
  10. Familie NÜSSENFELD                                     Gutenbergstraße 3                                                           12:30

Bitte beachten Sie, dass sich die Verlegungen zeitlich ein wenig verschieben können. Wir danken für Ihr Verständnis

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Unerwünscht
Die westdeutsche Demokratie und die Verfolgten
des NS-Regimes
Vortrag und Gespräch
mit Prof. Dr. Stefanie
Schüler-Springorum
(Berlin)
Moderation: Thomas
Köhler (Münster)
Ort: Saal der Villa ten Hompel
und online über Zoom


Die renommierte Historikerin
Stefanie Schüler-Springorum
stellt erstmals die
westdeutsche Nachkriegsgesellschaft
aus Sicht der
Menschen dar, die im
Nationalsozialismus verfolgt
wurden. Damit erzählt sie
eine bislang weitgehend ausgeblendete Geschichte. Sie schildert
die Erfahrungen von überlebenden Jüdinnen*Juden und
Sinti* und Roma*, von ehemaligen Zwangsarbeitenden und
Homosexuellen im westlichen Teil Deutschlands in den ersten
Nachkriegsjahrzehnten.


Es gab nach 1945 nicht weniger Antisemitismus und Rassismus,
nicht weniger Hass auf Homosexuelle als während des NS,
sondern wahrscheinlich sogar mehr. Das gängige Bild von der
gelungenen Demokratisierung der Bundesrepublik bekommt
durch die von Schüler-Springorum analysierten Geschichten
einen Riss. Die Erfahrungen der ehemals Verfolgten zeigen,
dass der Hass und die Ressentiments gegen sie nicht einfach
verschwanden. Sie waren tief im Denken der Menschen verankert
und sind es zum Teil bis heute. Die Gründe und Funktionen
dieser Einstellungen mögen sehr unterschiedlich sein, doch
sie haben eines gemeinsam: den Wunsch der Mehrheitsgesellschaft,
dass die betroffenen Menschen nicht da sein sollten.
 

Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum ist Historikerin und
seit 2011 Direktorin des Zentrums für Antisemitismusforschung
an der TU Berlin sowie seit 2012 Ko-Direktorin des
Selma-Stern-Zentrums für jüdische Studien Berlin-Brandenburg.
Zuvor arbeitete sie bei der Stiftung Topographie des
Terrors und leitete von 2001 bis 2011 das Institut für die Geschichteder deutschen Juden
in Hamburg. Ihre zentralen Themen sind die jüdische, diedeutsche und die spanische
Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert.

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Vortrag von Thomas Brechenmacher

 

Thomas Brechenmacher, Professor für Neuere Geschichte an der Universität Potsdam mit Schwerpunkt auf die deutsch-jüdische Geschichte seit der Aufklärung, stellt im Gespräch mit Jürgen Overhoff sein Buch "Der Vatikan und die Juden. Geschichte einer unheiligen Beziehung" vor. Näheres in Kürze.
Eintritt 12 €
 

Kulturraum Synagoge Lippstadt e.V.

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Ein Bild, das draußen, Gebäude, Himmel, Backstein enthält.

KI-generierte Inhalte können fehlerhaft sein.SYNAGOGE HERFORD

Komturstraße 23

Jüdische Gemeinde Herford-Detmold

 

Sonntag 15.2. 16.00 Uhr

PODIUMSDISKUSSION

Was ist eigentlich Antisemitismus - Antijudaismus?

 

Ein Bild, das Person, Menschliches Gesicht, Lippe, Augenbraue enthält.

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Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Bundesministerin a.D.

Dr. Felix Klein, Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben

und den Kampf gegen Antisemitismus

Kathleen Rahn, Direktorin Museum Marta Herford

Johannes Vetter, Kirchenmusikdirektor

Prof. Matitjahu Kellig, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Herford-Detmold

Moderation: Christoph Laue, Gedenkstätte Zellentrakt Herford

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"Antisemitismus in Mönchengladbach
Geschichte, Ursachen und Erscheinungsformen"

Montag
23.02.2026
19:00 – 20:30 Uhr
 


Antisemitische Äußerungen und Vorfälle häufen sich in unserer
Gesellschaft. Wir laden Sie ein, mit uns genauer hinzuschauen.
 

Drei Expert:innen beleuchten die Lage und diskutieren
miteinander und mit Ihnen.
 

Es diskutieren:
Prof. Dr. Klaus-Peter Hufer beschäftigt sich aus
sozialpsychologischer Perspektive mit den Ursachen und
Funktionen von sozialen Vorurteilen. Er informiert über die
Verbreitung von Antisemitismus in Deutschland sowie über
Antisemitismus im aktuellen Rechtsextremismus.
 

Sylvia Löhrmann, Beauftragte des Landes Nordrhein-
Westfalen für die Bekämpfung des Antisemitismus, für
jüdisches Leben und Erinnerungskultur, berichtet über ihren
Aufgabenbereich und die aktuelle Situation beim Thema
Antisemitismus in Nordrhein-Westfalen.
 

Felix Heinrichs, Oberbürgermeister von Mönchengladbach,
wirft mit uns zusammen einen Blick auf die Geschichte jüdischen
Lebens und Antisemitismus in Mönchengladbach.
 


Zentralbibliothek
Hilde-Sherman-Zander-Straße 6
41061 Mönchengladbach
 

Anmeldung und Information:
02161 98 06 44 oder forum-mg-hs@bistum-aachen.de
 

Digitale Spiele
als Medium in der Vermittlung von NS-Geschichte und Erinnerungskultur (Teil I)
Bettina Röwe, Dr. Uta Webbeler (Münster)


Immer mehr Gedenkstätten und Erinnerungsorte nutzen sogenannte Serious Games, um Aspekte der Geschichte des Nationalsozialismus auf neue, interaktive Weise zu vermitteln. In dieser Veranstaltung stellen wir zwei dieser digitalen Lernspiele vor – „#lastseen“ und „Erinnern. Die Kinder vom Bullenhuser Damm“.
Im Entdeckungsspiel „#lastseen“ wird das Thema Deportation anhand von Quellen, insbesondere Fotografien, nachvollzogen. Das Spiel „Erinnern. Die Kinder vom Bullenhuser Damm“ stellt die Frage: Wer erinnert sich an was – und warum? Es regt Schüler*innen dazu an, Bezüge zwischen der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und ihrem eigenen Erleben in der Gegenwart herzustellen.
Die Teilnehmenden erhalten einen praktischen Einblick in Aufbau, Inhalte und Lernpotenziale der beiden Anwendungen. Ergänzend werden didaktische Materialien und Einsatzmöglichkeiten im Unterricht vorgestellt.

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Publikationen

Publikationen im Überblick

Sechster Bericht der Antisemitismusbeauftragten des Landes Nordrhein-Westfalen

Sechster Bericht der Antisemitismusbeauftragten des Landes Nordrhein-Westfalen für das Jahr 2024.

Verfassungsschutzbericht des Landes Nordrhein-Westfalen über das Jahr 2024

Am 9. April 2025 wurde der Verfassungsschutzberich des Landes Nordrhein-Westfalen über das Jahr 2024 vorgestellt. Auch Antisemitismus ist weiter präsent, weshalb wieder ein Sonderkapitel zu der Verbreitung von antisemitischen Ideologien in den unterschiedlichen Phänomenbereichen enthalten ist. Besonders durch die Eskalation des Nahost-Konflikts hat der Hass auf Jüdinnen und Juden in der Gesellschaft in den vergangenen Jahren zugenommen. 2024 Jahr wurden 695 antisemtische Strafaten erfasst [2023: 547]. Viele Taten davon waren Sachbeschädigungen oder Volksverhetzungen.